Der Elende

Der Elende lyrics

AlbumLicht
Year2008
Duration5:57
Original languageGerman
Views466
Lyrics coordinates

Original lyrics

DE
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18
Ein Lichtermeer strömt auf mich ein, Es geisselt der verlogene Schein, Gedanken wandern zu erhaschen, Den Inhalt meiner leeren Taschen. Gier regiert, die Missgunst blüht, Das Elend auf der Straße liegt, Es schleift sich kreuz, es schleift sich quer, Durch ein geputztes Stiefelheer. Keine Hoffnung kann sein Herz erquicken, Tränen sind das Brot seiner Not, Wird die Liebe ihn wohl jemals finden, Elend kriechend bis zum Tod. War es Krieg, des Hungers Not, Das im falsche Fährte bot? War es das Weib, der Kinder Schar, Was ihn brach und neu gebar? Was nahm ihm einst das starke Bein Und das Licht der Äugelein? Was schnitt so tief ihm ins Gesicht, Dass seine Fratze fürchterlich? Keine Hoffnung kann sein Herz erquicken, Tränen sind das Brot seiner Not, Wird die Liebe ihn wohl jemals finden, Elend kriechend bis zum Tod. Der bucklige sein einsger Freund, Verwachsen, dass den Blick man scheut, Teilt mit ihm des Mitleids Beute, Das Scherflein all der bessren Leute.